Rauchmelder Ratgeber

Rauchmelder gibt es viele, doch nicht alle halten, was sie versprechen. Oftmals sind die Unterschiede auf den ersten Blick nur am Preis zu erkennen. Ob es sich lohnt, mehr Geld zu investieren erfahren Sie in unserem Rauchmelder Vergleich, in dem die verschiedenen Modelle nach Lautstärke, Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit und der beigefügten Erklärung verglichen wurden. Unser Vergleichsieger hat eine langlebige Lithium-Batterie, im Gegensatz zu den weniger guten Alkalinen Rauchmeldern. Alle bewerteten Modelle entsprechen selbstverständlich den gesetzlichen Richtlinien, die durch verschiedene Rauchmelder Tests ermittelt wurden.

Vergleichstabelle

Ei Electronics Ei650 Hekatron mumbi Smartwares
Produktvorschau
Kundenbewertung
TÜV geprüft
DIN EN 14604 geprüft
Lithiumbatterie
Vorteile
  • 5 Jahre Garantie
  • fest eingebaute Lithiumbatterie
  • 10 Jahre Lebensdauer
  • kein störendes LED-Blinken
  • Selbstüberwachung
  • Vermschutzungsschutz
  • leichte Bedienung
  • fest eingebaute Lithiumbatterie
  • 10 Jahre Lebensdauer
  • kein störendes LED-Blinken in der Nacht
  • Vermschutzungsschutz
  • leichte Bedienung
  • einfache Montage
  • Prüftaste
  • Vernetzung der Geräte
  • leichte Bedienung
  • leichte Bedienung
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Der Kauf eines Rauchmelders

Das Angebot an Rauchmeldern ist groß und oft erkennt man die Unterschiede erst auf den zweiten oder dritten Blick. Unser Rauchmelder Test soll Ihnen bei der Entscheidung für den richtigen Rauchmelder helfen.
Beim Kauf eines Rauchmelders sollten auf verschiedene Eigenschaften Wert gelegt werden. Grundsätzlich stellte sich in mehreren Rauchmelder Tests heraus, dass der teuerste Rauchmelder ist nicht gleich der beste ist. Am besten schneiden in den Rauchmelder Tests die Rauchmelder im mittleren Preissegment ab.

Wichtig ist die Lebensdauer eines Rauchmelders. Bei Lithium betriebenen Batterien verprechen die Hersteller eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren ohne dass die Batterie ausgetauscht werden muss. Rauchmelder, die mit Alkaline Batterien betrieben werden, sind zwar zunächst etwas günstiger im Ankauf, doch sie haben aufgrund der geringen Laufzeit eine erhebliche Sicherheitslücke. Wir empfehlen daher auf jeden Fall sich für einen Rauchmelder mit Lithium-Batterie zu entscheiden.

Brauche ich einen Funkrauchmelder?

Die üblichen Rauchmelder sind einzelne Geräte, die einen Alarm auslösen, sobald Rauch entsteht. Die vorgeschriebene Lautstärke muss in einer Entfernung von 3m mindestens 85 dB erreichen. Die Geräte fungieren unabhängig von anderen Geräten und ertönen nur dann, wenn sie selbst den Rauch wahrnehmen.
In großen Wohungen oder Häusern kann das problematisch werden, da evtl. nicht alle Personen des Haushalts den Alarm hören können. Dafür gibt es Funkrauchmelder. Diese sind untereinander vernetzt. Sobald ein Rauchmelder Alarm schlägt, wird ein Signal an alle weiteren Rauchmelder gesendet und diese schrillen ebenfalls los. Funkrauchmelder eignen sich daher besonders für Familien mit großen Häusern und Wohnungen oder für schwerhörige Menschen.
Bei Neubauten werden häufig auch drahtvernetzte Rauchmelder verwendet. Hier werden die Rauchmelder per Kabel miteinander verbunden und geben ebenfalls Alarm, sobald ein Rauchmelder ausgelöst wurde. Für Nachrüstungen eignen sich Funkrauchmelder am besten, da ihre Installation besonders einfach ist und keine Kabel nötig sind. Die Montage erfolgt genau wie bei den einfachen Rauchmeldern. Viele Funkrauchmelder haben das Funkmodul bereits integriert, andere können im Nachhinein mit einem Funkmodul ausgestattet werden. Als sehr guter Funkrauchmelder empfehlen wir den Ei Electronics Ei650W bei ansehen, der in vielen Rauchmelder Tests überdurchschnittlich gut abschneidet.

Brauche ich einen Rauchmelder?

In den meisten Bundesländern sind Rauchmelder Pflicht. In lediglich vier Bundesländern ist die Anbringung von Rauchmeldern noch freiwillig, was sich allerdings bald ändern soll. In den restlichen zwölf Bundesländern wird die Rauchmelderpflicht jeweils leicht unterschiedlich gehandhabt. Gemeinsam haben die Regelungen jedoch die Anwendungsnorm DIN 14676. Diese besagt, dass in allen Schaf- und Kinderzimmern sowie den Fluren, die als Rettungsweg dienen, mindestens ein Rauchmelder angebracht werden muss. Auch die korrekte Montage der Rauchmelder ist Pflicht. Die einzelnen Bundesländer haben jeweils leichte Abweichungen in den Regelungen zur Nachrüstung von Rauchmeldern bei Neubauten, Umbauten und Bestandsbauten.
Sollte Ihr Haus tatsächlich einen Brand erleiden und Sie haben keinen Rauchmelder montiert, kommt Ihre Versicherung nicht für den entstandenen Schaden auf!

Doch auch wenn keine Pflicht besteht, sollten Sie auf keinen Fall auf einen Rauchmelder verzichten. Vor allem im Schlaf, wenn auch der Geruchssinn "schläft", kann ein Rauchmelder Ihnen und Ihrer Familie das Leben retten. Rund 70 % aller Todesopfer durch Brand verunglücken nachts. Informieren Sie sich vor dem Kauf in einem Rauchmelder Test, damit Sie nachts wieder ruhig schlafen können.

Wer ist zur Anbringung der Rauchmelder verantwortlich, Mieter oder Vermieter?

Grundsätzlich muss der Vermieter die Rauchmelder bezahlen und für deren fachgerechte Montage sorgen. Nur im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern besteht eine Ausnahme. Hier ist der Besitzer des Hauses oder der Wohnung verantwortlich für das Anbringen von Rauchmeldern. Der Besitzer ist der Mieter der Wohnung bzw. des Hauses. Auch die Wartung des Rauchmelders muss hier im Gegensatz zu den restlichen Bundesländern vom Mieter übernommen werden. Bei Auszug kann der Mieter die montierten Rauchmelder allerdings mitnehmen, sodass der nächste Mieter wiederum eigene Rauchmelder montieren muss.

Im Falle eines Brands, bei dem der Rauchmelder nicht angeschlagen hat, haftet der Vermieter für die Schäden, da der Rauchmelder nicht richtig montiert oder gewartet wurde. Achten Sie darauf, dass in einigen Bundesländern auch im Mietvertrag Regelungen zur regelmäßigen Überprüfung des Rauchmelders enthalten sein können. Ist dies der Fall muss der Mieter diesen Pflichten nachgehen und die Rauchmelder regelmäßig auf deren Funktionsfähigkeit kontrollieren. Die Wartungskosten für die Rauchmelder darf der Vermieter in den Nebenkosten auf den Mieter umlegen.

Wie funktioniert ein Rauchmelder

Die Funktionsweise eines Rauchmelders ist relativ simpel, aber sehr effektiv. Die meisten Rauchmelder sind nach einem einfachen Prinzip aufgebaut. Damit der Rauchmelder Sie vor einem Feuer warnen kann, muss er dieses zunächst selbst erkennen. Der Rauchmelder erkennt nicht etwa das Feuer selbst durch seine Hitze oder Ähnliches, sondern den Rauch, der durch das Feuer entsteht. Innerhalb des Rauchmelders befindet sich eine Rauchkammer, die das Eindringen von Rauch erkennt. Durch seitlich oder unterhalb angebrachte Schlitze kann der Rauch in die Kammer eindringen. Diese sind jedoch so klein, dass Insekten oder Sonstiges keine Chance haben in die Rauchkammer einzudringen und einen Fehlalarm auszulösen.
Wenn der Rauch erkannt wurde, wird dann ein Signal von einen Sender an den Empfänger geleitet. Der Sender ist dabei eine Infrarotdiode, die in regelmäßigen Abständen Lichtsignale ausstößt. Dies geschieht auch, wenn es nicht brennt. Der Empfänger, eine Fotodiode, empfängt dieses dauerhafte Signal des Senders jedoch nicht. Erst durch den Rauch innerhalb der Rauchkammer wird das Signal für den Empfänger sichtbar. Der Empfänger leitet das Signal daraufhin an einen Prozessor weiter, der dann den Alarmton auslöst.

Wie lange ist ein Rauchmelder voll funktionsfähig

In der Regel soll ein Rauchmelder ganze 10 Jahre funktionieren ohne dass die Batterie ausgetauscht werden muss. Gute Rauchmelder sind mit einer Lithiumbatterie ausgestattet, die 10 Jahre lang hält. Es gibt jedoch noch einige, ältere Modelle, die mit herkömmlichen Alkaline Batterien betrieben werden, erfordern ein häufiges Austauschen der Batterien mindestens alle 1 bis 2 Jahre. Die Rauchmelder zeigen einen nötigen Batterie-Austausch durch ein schrilles Signal an, das oftmals auch nachts ertönt. In unserer Empfehlung finden Sie gute Rauchmelder, die eine lange Lebensdauer haben und trotzdem preisgünstig sind. Denn gerade bei Rauchmeldern gilt, die teuersten sind nicht unbedingt auch die besten, wie viele Rauchmelder Tests bestätigten.

Innerhalb der 10 Jahre kann es in dem Rauchmelder durch die angebrachten Schlitze für den Rauch zu einer Staubbildung kommen. Der Staub kann zu Fehlalarmen führen. Einige Produkte sind daher mit einem Kunststoffsieb ausgestattet, dass den Staub abfangen soll. Hochwertige Modelle sind jedoch so programmiert, dass die Auslöseschwelle des Signaltons der Staubbelastung angepasst wird. Darauf wurde in unserem Rauchmelder Test besonders geachtet.

Ein regelmäßiges Blinken des Rauchmelders in rot oder grün zeigt die korrekte Funktion des Rauchmelders an. Achten Sie also hin und wieder auf diese kleine Signal.

Um sicherzugehen, dass Ihr Rauchmelder ordnungsgemäß funktioniert, ist es empfehlenswert, die Geräte mindestens einmal im Jahr zu testen. Dazu können Sie entweder den Testknopf des Gerätes drücken oder ein spezielles Prüfspray verwenden. Vorteil des Prüfsprays ist, dass die Funktionalität auch ohne Drücken des Knopfes gegeben ist.

Die fachgerechte Installation des Rauchmelders

Die Installation ist bei fast allen Rauchmeldern gleich, wobei es zwei Varianten der Anbringung gibt. Zum Einen gibt es Rauchmelder, die mit je zwei Schrauben und zwei Dübeln an der Decke befestigt werden. Zum Anderen werden Rauchmelder mit einem starken Klebepad an der Wand fixiert. Die Variante mit den Klebepads ist einfach und schnell erledigt. Die Klebepads halten dazu genau so gut wie die angebohrten Rauchmelder. Bei einigen Modellen sind die Pads bereits enthalten, bei anderen müssen diese extra dazu bestellt werden.

Wo muss der Rauchmelder angebracht werden?

Damit der Rauchmelder seinen Zweck optimal erfüllen kann, ist die Wahl der Anbringung äußerst wichtig. Rauchmelder müssen immer an der Zimmerdecke angebracht werden, da sich der Rauch dort sammelt und so am besten und vor allem am schnellsten erkannt werden kann. Der beste Platz für den Rauchmelder ist laut offiziellen Rauchmelder Tests die Mitte der Zimmerdecke. Ist dies nicht möglich oder nicht gewünscht, achten Sie darauf, dass die Entfernung zu den seitlichen Wänden mindestens 50 cm beträgt. Auch Deckenventilatoren oder Lampen sollten einen Mindestabstand von 50 cm zum Rauchmelder haben.
Wichtig ist auch, dass der Rauch in den Rauchmelder eindringen kann. Dieser sollte daher nicht unmittelbar vor einem Lüftungsschacht oder einer Klimaanlage angebracht werden.
Wenn ein Raum mehr als 60 m² groß ist, sind in der Regel zwei Rauchmelder erforderlich, da das Feuer sonst eventuell zu spät erkannt werden würde.

In welchen Räumen ist ein Rauchmelder sinnvoll?

Am wichtigsten sind Rauchmelder in Wohn- und Schlafzimmer. Dies bestätigte sich auch in verschiedenen Rauchmelder Tests. Rund 35 % aller Brände passieren nachts, doch der Anteil der Brandopfer beträgt nachts ca. 70 %. Um vor allem nachts vor einem Brand gewarnt zu werden sind Rauchmelder essenziell. Im Schlaf ist auch der Geruchssinn beeinträchtigt, das Gehör jedoch reagiert auf das schrille Geräusch des Rauchmelders und kann so Leben retten.

Auch im Flur sind Rauchmelder sinnvoll. Gerade Flure, die zentral in der Mitte der Wohnung liegen, sind geeignet zur Anbringung von Rauchmeldern. Hier können Rauchmelder häufig auch den Rauch aus anliegenden Räumen erkennen und Alarm schlagen. Ab einem Abstand von 15 m sollte ein zweiter Rauchmelder montiert werden.

Im Badezimmer und in der Küche kann auf einen Rauchmelder verzichtet werden, da das Risiko eines Fehlalarms hier besonders hoch ist. Wer sich trotzdem absichern möchte, sollte hier auf einen Hitzemelder zurückgreifen. Hitzemelder reagieren nicht auf Rauch sondern auf Temperaturen. Sie schlagen jedoch erst ab einer Temperatur von 60° Celsius an.

In Räumen mit einer Dachschräge sollten bei der Anbringung einige Grundregeln beachtet werden. Trotz Schräge sollte darauf geachtet werden, dass der Rauchmelder relativ waagerecht angebracht.
Bei einer Neigung ab 20° sollte der Rauchmelder mindestens 0,5 m und höchstens 1,0 m von der Deckenspitze entfernt angebracht werden.
Die Anbringung eines Rauchmelders an sattelförmigen Decken sollte an der Schräge erfolgen. Wenn eine horizontale Decke vorhanden ist, die über einen Meter breit ist, kann der Rauchmelder jedoch mittig der horizontalen Decke montiert werden.

Die Wartung eines Rauchmelders

Ein Rauchmelder kann nur dann ein Lebensretter sein, wenn er Sie im Ernstfall alarmiert. Um sicherzugehen, dass Ihr Rauchmelder voll funktionsfähig ist, sollten Sie diesen regelmäßig warten und überprüfen. Nach DIN 14676 muss dies mindestens einmal im Jahr geschehen.

Das sollte die Wartung mindestens beinhalten:
- Überprüfung, ob die Raucheindringungsöffnungen frei sind
- Überprüfung, ob eine funktionsbeeinträchtigende Beschädigung vorliegt
- Überprüfung, ob der Rauchmelder in einem Umkreis von 0,5 m frei von Hindernissen ist
- Ggf. Auswechseln der Batterien oder bei Lithium-Batterien Ersatz der Rauchmelder nach 10 Jahren

Wenn Sie die Wartungsschritte durchgeführt haben, sollte auch die Funktionsfähigkeit des Rauchmelders überprüft werden. Hierfür können Sie den Probeknopf am Rauchmelder drücken. Ertönt kein Signal muss der Rauchmelder sofort ausgetauscht werden. Bei Rauchmeldern mit Alkaline Batterien könnte auch ein Austauschen der Batterien hilfreich sein.
Wenn Sie ganz sichergehen wollen, dass Ihr Rauchmelder funktioniert, testen Sie diesen mit einem Prüfspray. So können Sie sicher sein, dass der Rauchmelder auch einen Alarm auslöst, wenn kein Knopf gedrückt wird. Prüfsprays sind sehr praktisch und kosten nur etwa 10€ bis 20€ und reichen für ungefähr 100 Prüfungen. Wir empfehlen folgendes Produkt: Rauchmelder Spray bei ansehen.

Das richtige Verhalten im Brandfall

Wenn Sie sich für den Kauf eines Rauchmelders entschieden haben, finden Sie in unserer Empfehlung viele nützliche Informationen zu den Unterschieden. Durch den Rauchmelder werden Sie im Falle eines Brandes gewarnt und können nun sicher handeln. Da der Rauchmelder den Brand aber nicht löschen kann, sind immer auch andere Techniken des Brandschutzes im Hause zu haben, wie zum Beispiel Feuerlöscher. Denken Sie aber in erster Linie daran, sich selbst und ihre Mitmenschen in Sicherheit zu bringen. Welches Verhalten in so einem Fall richtig ist, erfahren Sie im Folgenden.

Im Fall eines Brandes ist es zunächst wichtig, dass Sie Ruhe bewahren und überlegt handeln. Vermeiden Sie es panisch zu werden und strahlen Sie vor allem auf Kinder Ruhe und Kontrolle aus. Kontrollieren Sie außerdem die Räume, in denen sich Rauchwarnmelder befinden auf einen evtl. Fehlalarm. Achten Sie aber darauf sich dabei nicht selbst in Gefahr zu bringen. Um einen Fehlalarm auzuschließen, ist es wichtig die Rauchmelder regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit zu testen. In dem Artikel Wartung eines Rauchmelders finden Sie hierzu alle benötigten Informationen.

Sobald Sie den Brand bemerkt haben, bringen Sie sich in Sicherheit und melden Sie den Brand bei der Feuerwehr. Es gibt auch automatische Systeme, die im Brandfall sofort die Polizei oder Feuerwehr verständigen. Stellen Sie sich auf folgende Fragen der Feuerwehr oder Polizei ein:
1. Was ist geschehen?
2. Wie viele Betroffene befinden sich im Haus?
3. Wo ist etwas geschehen?

Wenn der Brand bereits so groß ist, dass Sie diesen mit einem Feuerlöscher oder einer Löschdecke nicht mehr löschen können, verlassen Sie unverzüglich das Haus. Bleiben Sie auf keinen Fall im Badezimmer oder der Küche während Sie auf die Feuerwehr warten, weil Sie glauben, hier sei ein guter Zugang zu Löschwasser. In geschlossenen Räumen herrscht schnell ein Sauerstoffmangel, der zu Bewusstlosigkeit führen kann. In den meisten Todesfällen durch Brand ist eine Rauchvergiftung die Todesursache, nicht, wie viele vermuten, die Brandverletzungen selbst. Warten Sie also außerhalb des Hauses bis die Feuerwehr eintrifft. Informieren Sie sich in unserer Rauchmelder Empfehlung über das beste Produkt - es kann Leben retten.

Löst Zigarettenrauch meinen Rauchmelder aus?

In der Regel löst normaler Zigarettenrauch den Rauchmelderalarm nicht aus. Ein Fehlalarm kann höchstens durch ein direktes Pusten des Rauches in den Rauchmelder oder durch einen gebündelten Rauch von mehreren Rauchern beispielsweise auf einer Party ausgelöst werden. Trotzdem sollte der Rauchmelder während einer Party auf keinen Fall deaktiviert werden. Gerade auf Partys, auf denen viel geraucht wird, ist die Brandgefahr enorm hoch.
Die Lebensdauer eines Rauchmelders wird durch Zigarettenrauch nicht verkürzt. Wir empfehlen nur Produkte, die in keinem Rauchmelder Test aus mittlerer Entfernung angeschlagen haben.

Unterschied Rauchmelder Brandmelder

Wenn von Rauchmeldern gesprochen wird, werden häufig auch die Begriffe Rauchwarnmelder und Brandmelder verwendet. Während Rauchwarnmelder nur ein Synonym für Rauchmelder ist, hat ein Brandmelder eine andere Bedeutung. Rauchmelder sind größtenteils für den privaten Gebrauch in Häusern und Wohnungen konzipiert und sollen die Bewohner warnen, wenn ein Brand entstanden ist. Rauchmelder werden zudem auch teilweise in Hotels und Pensionen sowie in kleineren Gewerbeeinheiten genutzt.
Brandmelder dagegen werden in öffentlichen Gebäuden verwendet und haben zum Einen die Aufgabe, die Menschen innerhalb des Gebäudes oder auch Verkehrsmittels zu warnen. Zum Anderen informieren sie sofort die ständig besetzte Leitstelle zur Alarmierung der Feuerwehr vor Ort in Verbindung mit einer Brandmeldeanlage, sodass eine schnelle Löschung des Brandes gewährleistet ist.

Rauchmelder für Gehörlose

Die normalen Rauchmelder funktionieren alle über einen lauten Signalton, der die Personen im Haushalt warnen soll. Was nun aber, wenn in einem Haushalt auch gehörlose oder schwerhörige Personen leben? Für diesen Fall gibt es ganz spezielle Rauchmelder, die die Menschen durch ein grelles Lichtsignal warnen sollen. Die Funktion ist ähnlich wie die eines üblichen Rauchmelders nur dass dieser keinen Ton auslöst, sondern intensive Lichtblitze, die auch wahrgenommen werden, wenn die Augen geschlossen sind. Etwas teurere Geräte verfügen über zusätzliche Vibrationskissen, die zum Beispiel unter das Kopfkissen gelegt werden können. Die Lichtblitze im Zusammenhang mit der Vibration sind sehr sicher und laut einer Studie effektiver als die Lichtblitze alleine.

Fazit

Wir hoffen wir konnten Ihnen klar machen, wie wichtig Rauchmelder sind und warum jeder Haushalt mindestens einen besitzen sollte und muss. Jetzt liegt es an Ihnen Ihr Zuhause sicher zu machen. Dazu empfehlen wir Ihnen sich auch unsere anderen Artikel im Bereich Brandschutz anzusehen. Denn ein kleines Feuerlöschspray, ein Fettbrandlöscher oder eine Löschdecke können Leben retten.